Mieterhöhung prüfen lassen: Fristen und Kappungsgrenze
Laden Sie das Schreiben Ihres Vermieters hoch: Art der Erhöhung, Form, Begründung, Sperrfrist, Kappungsgrenze und Ihre Zustimmungsfrist in wenigen Minuten eingeordnet.
So läuft es ab
Erfassen Schritt 1
Laden Sie einfach Ihre Dokumente hoch oder geben Sie Ihre Daten ein. Ohne Registrierung und ohne Benutzerkonto – Sie starten sofort.
Auswerten Schritt 2
In wenigen Minuten prüft ProofDocs Ihre Unterlagen Punkt für Punkt nach festen Kriterien und erstellt eine ausführliche Analyse mit allen wichtigen Punkten, die Sie kennen sollten.
Umsetzen Schritt 3
Nutzen Sie Ihre Ergebnisse, um gut informiert die nächsten Schritte zu planen. Ihr Bericht ist sofort abrufbar und zeigt die Kernergebnisse auf einen Blick.
So funktioniert’s: Mieterhöhung hochladen → kostenlose Vorschau mit Ihren Fristen und den berechneten Grenzen → vollständige Prüfung mit Formulierungen für Ihre Antwort für 12,99 € inkl. MwSt. Beispielbericht ansehen
Mieterhöhung prüfen lassen: zulässig und richtig begründet?
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Dokumente nach Analyse gelöscht
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Berichte jederzeit selbst deaktivierbar
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Begrenzte Aufbewahrung
Sicherungen laufen automatisch aus
Passende Leistungen
Häufig gestellte Fragen
Wie viel darf die Miete steigen?
Bei einer Anpassung an die ortsübliche Vergleichsmiete höchstens 20 % in drei Jahren, in Gebieten mit angespanntem Wohnungsmarkt 15 % (Kappungsgrenze, § 558 Abs. 3 BGB). Zusätzlich darf die Miete die ortsübliche Vergleichsmiete nicht übersteigen.
Wie lange habe ich Zeit, einer Mieterhöhung zuzustimmen?
Bis zum Ablauf des zweiten Kalendermonats nach Zugang des Schreibens (§ 558b BGB). Die erhöhte Miete gilt frühestens ab dem dritten Kalendermonat. Die Prüfung berechnet beide Daten.
Prüft ProofDocs, ob die Miete ortsüblich ist?
Nein. Dafür bräuchte es die Daten des Mietspiegels Ihrer Gemeinde. Die Prüfung sagt Ihnen, ob das Schreiben richtig begründet ist und wie Sie die Höhe selbst nachprüfen können.
Was kostet die Prüfung?
Einmalig 12,99 € inkl. MwSt. Fristen und Grenzen sehen Sie vorher kostenlos. Ihr Antwortschreiben erhalten Sie danach für 4,99 €.
Was die Mieterhöhungsprüfung prüft
Ob eine Mieterhöhung wirksam ist, hängt zuerst an Formalien: an der Art der Erhöhung, an Fristen und an Grenzen. Die Prüfung geht sie für Ihre Art der Erhöhung einzeln durch. Fristen, Kappungsgrenze und Indexrechnung rechnet ProofDocs selbst aus.
Art und Form
Vergleichsmiete, Index, Staffel oder Modernisierung, in Textform.
Begründung
Mietspiegel, Vergleichswohnungen oder Gutachten, und was davon im Schreiben steht.
Grenzen
Sperrfrist, Kappungsgrenze, Indexänderung, Modernisierungsumlage.
Fristen
Zustimmungsfrist, Wirksamkeit und Sonderkündigungsrecht, jeweils mit Datum.
Ihre Antwort
Zustimmen, teilweise zustimmen oder nicht, mit den Folgen.
Kostenlos: die Kurzauswertung
Nach dem Absenden sehen Sie ohne Zahlung, wie viele Punkte kritisch oder prüfenswert sind, welche Punkte geprüft wurden und, bei kritischen Punkten, worum es geht. Erst wenn Sie alle Erläuterungen, Formulierungen und nächsten Schritte sehen möchten, zahlen Sie einmalig 12,99 €.
Mieterhöhung prüfen lassen: Art, Fristen und Grenzen
Ob eine Mieterhöhung wirksam ist, entscheidet sich zuerst an Formalien. Welche Art von Erhöhung liegt vor? Ist sie richtig begründet? Hat der Vermieter Sperrfrist und Kappungsgrenze eingehalten? Und bis wann müssen Sie reagieren? Jede Art der Erhöhung hat dafür eigene Regeln.
Die Mieterhöhungsprüfung bestimmt die Art Ihrer Erhöhung, geht ihre Regeln einzeln durch und berechnet Fristen und Grenzen selbst.
Die vier Arten der Mieterhöhung
| Art | Was geprüft wird | Zustimmung nötig |
|---|---|---|
| Ortsübliche Vergleichsmiete | Begründung mit Mietspiegel, Vergleichswohnungen oder Gutachten, Sperrfrist von 15 Monaten, Kappungsgrenze von 20 oder 15 % in drei Jahren | Ja, bis zum Ende des zweiten Kalendermonats nach Zugang |
| Indexmiete | Vereinbarung im Vertrag, Änderung des Verbraucherpreisindex, ein Jahr unveränderte Miete | Nein |
| Staffelmiete | Betrag jeder Stufe in Euro, mindestens ein Jahr zwischen zwei Stufen | Nein |
| Nach Modernisierung | Ankündigung, 8 % der Kosten im Jahr, Abzug ersparter Instandhaltung, Kappung auf 2 oder 3 € je Quadratmeter in sechs Jahren | Nein |
Was die Prüfung nicht beurteilt
Ob die verlangte Miete tatsächlich der ortsüblichen Vergleichsmiete entspricht, hängt vom Mietspiegel Ihrer Gemeinde und von Lage, Baujahr und Ausstattung Ihrer Wohnung ab. Diese Daten liegen ProofDocs nicht vor. Die Prüfung sagt Ihnen deshalb, ob das Schreiben richtig begründet ist, und wie Sie die Höhe selbst anhand des Mietspiegels nachprüfen können.
Wie die Mieterhöhungsprüfung arbeitet
Sie laden das Schreiben Ihres Vermieters hoch. Freiwillig geben Sie an, wann es kam, um welche Art es geht und wie hoch Ihre Miete bisher war und künftig sein soll. Daraus berechnet ProofDocs, ab wann die neue Miete gilt, bis wann Sie zustimmen können, bis wann Sie ein Sonderkündigungsrecht haben und, je nach Art, die Kappungsgrenze, die Sperrfrist, die Indexrechnung oder die Kappung der Modernisierungsumlage.
Fristen und Grenzen sehen Sie kostenlos. Die vollständige Prüfung kostet einmalig 12,99 €, ohne Konto und ohne Abo. Danach erstellen Sie Ihre Antwort auf die Mieterhöhung zum Vorteilspreis.
Beispiel: zu früh und über der Kappungsgrenze
Lea Schmitt erhält am 15.10.2026 ein Verlangen auf Erhöhung der Nettokaltmiete von 700,00 € auf 850,00 €. Ihre letzte Erhöhung galt seit dem 01.03.2026. Die Prüfung zeigt, dass ein neues Verlangen erst ab dem 01.03.2027 möglich ist und dass 850,00 € um 10,00 € über der Kappungsgrenze von 20 % liegen. Sie nennt ihr den 31.12.2026 als Ende der Zustimmungsfrist und gibt ihr eine Formulierung für die Antwort.
Die rechtlichen Grundlagen
Die Erhöhung auf die Vergleichsmiete regeln § 558 BGB, § 558a BGB und § 558b BGB, die Indexmiete § 557b BGB, die Modernisierungserhöhung § 559 BGB und das Sonderkündigungsrecht § 561 BGB.
Was die Prüfung nicht ersetzt
ProofDocs ist eine Software, die das Schreiben nach festen Kriterien erklärt und Fristen berechnet, und keine Rechtsberatung. Für eine Beratung zur Höhe der Miete oder eine Vertretung wenden Sie sich an einen Mieterverein oder eine Kanzlei für Mietrecht.