Inkasso Widerspruch: Forderung bestreiten oder Kosten zurückweisen
Ihr Widerspruch an das Inkassounternehmen, zugeschnitten auf sein Schreiben: Forderung bestreiten, Kosten zurückweisen oder die gesetzlichen Angaben und Nachweise verlangen.
So läuft es ab
Erfassen Schritt 1
Laden Sie einfach Ihre Dokumente hoch oder geben Sie Ihre Daten ein. Ohne Registrierung und ohne Benutzerkonto – Sie starten sofort.
Formulieren Schritt 2
In wenigen Minuten formuliert ProofDocs aus Ihren Angaben Ihr Dokument, fertig zum Prüfen, Ergänzen und Verwenden.
Umsetzen Schritt 3
Prüfen Sie das Dokument, ergänzen Sie die markierten Stellen und verwenden Sie es zum Kopieren, Drucken oder als Word-Datei.
So funktioniert’s: Inkassoschreiben hochladen und Ihre Sicht wählen → kostenlose Vorschau → vollständiger Widerspruch zum Kopieren, Drucken oder als Word-Datei für 9,99 € inkl. MwSt. Beispielbericht ansehen
Widerspruch gegen ein Inkassoschreiben erstellen
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Berichte jederzeit selbst deaktivierbar
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Häufig gestellte Fragen
Wann lohnt sich ein Widerspruch gegen Inkasso?
Wenn Sie die Forderung nicht kennen, schon bezahlt, widerrufen oder gekündigt haben, oder wenn die Kosten nicht nachvollziehbar sind. Ist die Forderung berechtigt, ist die Zahlung der Hauptforderung meist der günstigere Weg.
Kann ich nur die Inkassokosten zurückweisen?
Ja. Sie können die Hauptforderung zahlen und die Kosten bestreiten, etwa wenn Sie vor der Beauftragung nicht gemahnt wurden. Der Widerspruch formuliert das für Sie.
Was passiert nach dem Widerspruch?
Das Inkassounternehmen muss die Forderung belegen oder den Vorgang einstellen. Hält es an der Forderung fest, kann es ein gerichtliches Mahnverfahren beantragen. Gegen einen Mahnbescheid haben Sie dann zwei Wochen Zeit für den Widerspruch.
Schickt ProofDocs den Widerspruch ab?
Nein. Sie erhalten den fertigen Brief und verschicken ihn selbst, am besten per Einwurf-Einschreiben. ProofDocs vertritt Sie nicht.
Was kostet der Widerspruch?
Einmalig 9,99 € inkl. MwSt. Nach einer Inkassoanalyse 4,99 €.
Was im Widerspruch steht
Ein Widerspruch gegen Inkasso wirkt, wenn er klar sagt, was Sie bestreiten und was Sie verlangen. Er ist deshalb nach Ihrem Ziel aufgebaut und nennt das Aktenzeichen, damit er zugeordnet wird.
Eindeutiger Bezug
Aktenzeichen, Auftraggeber und Datum des Inkassoschreibens.
Ihr Ziel
Forderung bestreiten, Zahlung belegen, Kosten zurückweisen oder Nachweise verlangen.
Gesetzliche Angaben
Die Angaben nach § 13a RDG, wo sie fehlen, ausdrücklich verlangt.
Schriftlicher Weg
Die Bitte, nur noch schriftlich zu korrespondieren.
Kostenlos: die Vorschau
Nach dem Absenden sehen Sie ohne Zahlung den Anfang Ihres Dokuments. Erst wenn Sie das vollständige Dokument zum Kopieren, Drucken oder als Word-Datei möchten, zahlen Sie einmalig 9,99 €.
Widerspruch gegen ein Inkassoschreiben: so antworten Sie richtig
Wer ein Inkassoschreiben für unberechtigt hält, sollte nicht schweigen. Ohne Antwort folgen meist weitere Mahnungen, steigende Kosten und im Einzelfall ein gerichtlicher Mahnbescheid. Ein schriftlicher Widerspruch hält fest, warum Sie nicht oder nicht alles zahlen, und verlangt die Angaben und Nachweise, die das Inkassounternehmen liefern muss.
Ein Widerspruch ist dabei nicht immer ein vollständiges Nein. Oft ist die Rechnung selbst in Ordnung, nur die Kosten sind es nicht. Deshalb ist der Inkassowiderspruch von ProofDocs nach Ihrem Ziel aufgebaut.
Vier Ziele, vier Schreiben
| Ihr Ziel | Was im Schreiben steht | Wann es passt |
|---|---|---|
| Forderung bestreiten | Sie bestreiten die Forderung, schildern warum und kündigen an, nicht zu zahlen. | Sie haben nie bestellt, wirksam widerrufen, gekündigt oder die Ware zurückgeschickt. |
| Schon bezahlt | Sie teilen Datum, Betrag und Zahlungsweg mit und bieten den Zahlungsnachweis an. | Die Zahlung ist erfolgt, aber beim Gläubiger nicht verbucht worden. |
| Kosten zurückweisen | Sie erkennen die Hauptforderung an und weisen Mahn- und Inkassokosten zurück. | Die Rechnung stimmt, aber Sie wurden vorher nicht gemahnt, oder die Kosten sind nicht aufgeschlüsselt. |
| Nachweise verlangen | Sie verlangen die gesetzlichen Angaben, die Rechnung und bei einer verkauften Forderung den Nachweis der Abtretung. | Sie können die Forderung nicht zuordnen und wollen erst prüfen. |
Was jeder Widerspruch enthält
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Den eindeutigen Bezug: Aktenzeichen, Auftraggeber und Datum des Inkassoschreibens, aus dem hochgeladenen Dokument gelesen.
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Ihre Darstellung: Daten, Beträge und Belege so, wie Sie sie angeben. Was fehlt, steht als markierter Platzhalter im Brief und wird nie erfunden.
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Die gesetzlichen Angaben: Fehlen im Inkassoschreiben Auftraggeber, Forderungsgrund, Zinsberechnung oder die Aufschlüsselung der Kosten, verlangt der Widerspruch sie ausdrücklich.
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Den schriftlichen Weg: die Bitte, weitere Korrespondenz schriftlich zu führen und von Anrufen abzusehen.
Beispiel: nur die Kosten zurückweisen
Murat Yildiz hat eine Handwerkerrechnung über 180 Euro übersehen. Sechs Wochen später kommt ein Inkassoschreiben über 254 Euro. Eine Mahnung des Handwerkers hat er nie erhalten, und die Rechnung enthielt keinen Hinweis auf Verzug nach 30 Tagen. Er wählt „Kosten zurückweisen“. Der Widerspruch erkennt die Hauptforderung von 180 Euro an, kündigt die Zahlung direkt an den Auftraggeber an und weist die übrigen 74 Euro zurück, weil ihm ein Verzug vor der Beauftragung nicht bekannt ist und die Kosten nicht aufgeschlüsselt sind. Herr Yildiz überweist die 180 Euro mit dem Aktenzeichen im Verwendungszweck und schickt den Widerspruch per Einwurf-Einschreiben.
So erhalten Sie Ihren Widerspruch
Sie laden das Inkassoschreiben hoch, wählen Ihr Ziel und schildern auf Wunsch, was aus Ihrer Sicht passiert ist. Nach wenigen Minuten sehen Sie eine kostenlose Vorschau. Der vollständige Widerspruch kostet einmalig 9,99 € und steht zum Kopieren, Drucken oder als Word-Datei bereit. Wenn Sie zuerst wissen möchten, welche Punkte im Schreiben angreifbar sind, prüft die Inkassoanalyse das Schreiben vorher. Ihre Ergebnisse fließen dann in den Widerspruch ein.
Die rechtlichen Grundlagen
Welche Angaben ein Inkassoschreiben enthalten muss, steht in § 13a RDG. Ob Inkassokosten als Verzugsschaden verlangt werden können, richtet sich nach § 280 BGB und § 286 BGB. Für den Widerspruch selbst gibt es keine gesetzliche Frist. Antworten Sie trotzdem vor der Zahlungsfrist im Schreiben.
Was ProofDocs nicht tut
ProofDocs formuliert Ihren Widerspruch aus Ihren Angaben und gibt keine Rechtsberatung. Wir verschicken nichts, verhandeln nicht und vertreten Sie nicht gegenüber dem Inkassounternehmen. Kommt ein gerichtlicher Mahnbescheid, müssen Sie innerhalb von zwei Wochen Widerspruch beim Gericht einlegen. Bei mehreren offenen Forderungen hilft Ihnen die kostenlose Schuldnerberatung der Verbraucherzentralen, Wohlfahrtsverbände und Kommunen.