Inkassoschreiben prüfen: Forderung, Kosten und Verjährung
Laden Sie das Schreiben des Inkassounternehmens hoch: Pflichtangaben, Forderungsgrund, Zinsen und Kosten, Verjährung und Anzeichen für eine Fälschung, verständlich erklärt in wenigen Minuten.
So läuft es ab
Erfassen Schritt 1
Laden Sie einfach Ihre Dokumente hoch oder geben Sie Ihre Daten ein. Ohne Registrierung und ohne Benutzerkonto – Sie starten sofort.
Auswerten Schritt 2
In wenigen Minuten prüft ProofDocs Ihre Unterlagen Punkt für Punkt nach festen Kriterien und erstellt eine ausführliche Analyse mit allen wichtigen Punkten, die Sie kennen sollten.
Umsetzen Schritt 3
Nutzen Sie Ihre Ergebnisse, um gut informiert die nächsten Schritte zu planen. Ihr Bericht ist sofort abrufbar und zeigt die Kernergebnisse auf einen Blick.
So funktioniert’s: Inkassoschreiben hochladen → kostenlose Kurzauswertung mit Frist und Zahl der auffälligen Punkte → vollständige Prüfung mit Ihren Möglichkeiten für 9,99 € inkl. MwSt. Beispielbericht ansehen
Inkassoschreiben prüfen lassen
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Häufig gestellte Fragen
Muss ich auf ein Inkassoschreiben reagieren?
Ja, ignorieren sollten Sie es nicht. Ist die Forderung berechtigt, vermeidet eine schnelle Zahlung weitere Kosten. Ist sie es nicht, widersprechen Sie schriftlich. Auf einen gerichtlichen Mahnbescheid müssen Sie innerhalb von zwei Wochen reagieren.
Welche Angaben muss ein Inkassoschreiben enthalten?
Nach § 13a RDG unter anderem den Auftraggeber, den Forderungsgrund mit Vertragsgegenstand und Datum des Vertragsschlusses, eine nachvollziehbare Zinsberechnung und Art, Höhe und Entstehungsgrund der Inkassokosten.
Wie erkenne ich ein gefälschtes Inkassoschreiben?
Warnzeichen sind ein Empfängerkonto, das nicht zum Absender passt, fehlende Aktenzeichen, sehr kurze Fristen und Zahlungslinks. Echte Inkassounternehmen stehen im öffentlichen Rechtsdienstleistungsregister. Nehmen Sie Kontakt nur über eine Anschrift auf, die Sie selbst gesucht haben.
Wann verjährt eine Forderung?
In der Regel drei Jahre nach dem Ende des Jahres, in dem sie entstanden ist. Eine Rechnung aus dem Jahr 2023 verjährt danach mit Ablauf des 31.12.2026, wenn die Verjährung nicht gehemmt wurde.
Was kostet die Prüfung?
Einmalig 9,99 € inkl. MwSt. Den Widerspruch erhalten Sie danach zum Vorteilspreis von 4,99 €.
Was die Inkassoanalyse prüft
Ein Inkassoschreiben setzt unter Druck, oft mit Kosten, die höher sind als die Rechnung selbst. Die Analyse prüft, ob das Schreiben die gesetzlichen Angaben enthält, ob die Forderung zu Ihrer Sicht passt und welche Kosten Sie hinterfragen können.
Pflichtangaben
Auftraggeber, Forderungsgrund, Zinsberechnung und Kosten nach § 13a RDG.
Forderung und Verzug
Ob die Hauptforderung stimmt und ob Sie bei Beauftragung in Verzug waren.
Zinsen und Kosten
Jede Position einzeln und ihr Anteil an der Hauptforderung.
Echtheit
Merkmale gefälschter Schreiben und der Weg zum Rechtsdienstleistungsregister.
Frist und Verjährung
Die Zahlungsfrist und das Ende der regelmäßigen Verjährung.
Kostenlos: die Kurzauswertung
Nach dem Absenden sehen Sie ohne Zahlung, wie viele Punkte kritisch oder prüfenswert sind, welche Punkte geprüft wurden und, bei kritischen Punkten, worum es geht. Erst wenn Sie alle Erläuterungen, Formulierungen und nächsten Schritte sehen möchten, zahlen Sie einmalig 9,99 €.
Inkassoschreiben erhalten: was Sie prüfen sollten, bevor Sie zahlen
Ein Inkassoschreiben kommt selten gelegen. Oft verlangt es deutlich mehr als die ursprüngliche Rechnung, setzt eine kurze Frist und droht mit weiteren Schritten. Manchmal ist die Forderung berechtigt und nur in Vergessenheit geraten, manchmal ist sie längst bezahlt, widerrufen oder gehört gar nicht zu Ihnen. Und es gibt gefälschte Schreiben, die nur auf eine schnelle Überweisung zielen.
Seit Oktober 2021 müssen Inkassounternehmen schon im ersten Schreiben bestimmte Angaben machen. Fehlen sie, können Sie die Angaben verlangen, bevor Sie zahlen. Die Inkassoanalyse prüft genau diese Punkte und gleicht die Forderung mit Ihrer Sicht ab.
Die Angaben, die ein Inkassoschreiben enthalten muss
| Angabe | Was sie bedeutet | Warum sie zählt |
|---|---|---|
| Auftraggeber | Name oder Firma, für die das Inkassounternehmen fordert | Sie können prüfen, ob Sie dort Kundin oder Kunde waren. |
| Forderungsgrund | Bei einem Vertrag der Vertragsgegenstand und das Datum des Vertragsschlusses | Ohne ihn lässt sich die Forderung keiner Rechnung zuordnen. |
| Zinsberechnung | Welcher Betrag für welchen Zeitraum mit welchem Zinssatz verzinst wird | Ein Zinssatz über dem gesetzlichen Verzugszins muss gesondert begründet werden. |
| Inkassokosten | Art, Höhe und Entstehungsgrund jeder Kostenposition | Kosten sind in der Regel nur erstattungsfähig, wenn Sie schon in Verzug waren, und nur in angemessener Höhe. |
Die Punkte, an denen sich Ihre Antwort entscheidet
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Kennen Sie die Forderung? Vergleichen Sie Auftraggeber, Rechnungsnummer und Betrag mit Ihren Unterlagen: Bestellbestätigung, Rechnung, Kontoauszug, Widerruf oder Kündigung.
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Waren Sie in Verzug? Verzug tritt in der Regel nach einer Mahnung ein oder 30 Tage nach einer Rechnung, wenn diese Sie als Verbraucherin oder Verbraucher auf die Folge hingewiesen hat. Ohne Verzug fehlt den Inkassokosten meist die Grundlage.
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Wie viel kommt zur Rechnung dazu? Tragen Sie Hauptforderung und Gesamtbetrag ein, rechnet ProofDocs aus, wie viel Zinsen und Kosten zusammen ausmachen, in Euro und in Prozent.
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Ist das Schreiben echt? Warnzeichen sind ein Empfängerkonto, das nicht zum Absender passt, fehlende Aktenzeichen, sehr kurze Fristen und Zahlungslinks. Echte Inkassounternehmen sind im öffentlichen Rechtsdienstleistungsregister eingetragen, das Sie unter rechtsdienstleistungsregister.de selbst durchsuchen können.
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Ist die Forderung verjährt? In der Regel verjährt sie drei Jahre nach dem Ende des Jahres, in dem sie entstanden ist. Eine verjährte Forderung erlischt aber nicht von selbst: Sie müssen sich auf die Verjährung berufen.
Wie die Inkassoanalyse arbeitet
Sie fotografieren das Inkassoschreiben und laden es hoch, auf Wunsch zusammen mit der ursprünglichen Rechnung oder einer früheren Mahnung. Beträge, das Jahr der Forderung und Ihre Sicht sind freiwillig, machen die Prüfung aber genauer. Die Analyse geht danach jeden Punkt nach festen Kriterien durch: Pflichtangaben, Hauptforderung, Zinsen, Kosten, Verzug, Registrierung, Echtheit, Frist und Verjährung. Den Anteil der Kosten an der Hauptforderung, die Tage bis zur Zahlungsfrist und das Ende der Verjährung rechnet ProofDocs selbst nach.
Die Kurzauswertung mit der Zahl der auffälligen Punkte sehen Sie kostenlos. Die vollständige Prüfung mit Ihren Möglichkeiten und Formulierungen kostet einmalig 9,99 €, ohne Konto und ohne Abo. Danach erhalten Sie den passenden Inkassowiderspruch zum Vorteilspreis.
Beispiel: eine widerrufene Bestellung
Lena Hoffmann erhält ein Inkassoschreiben über 112,40 Euro. Die Hauptforderung von 49,90 Euro stammt aus einer Online-Bestellung, die sie im Februar widerrufen hat, die Ware ging zwei Tage später zurück. Eine Mahnung hat sie nie erhalten. Die Analyse zeigt ihr, dass Zinsen und Kosten zusammen 62,50 Euro ausmachen, mehr als die Rechnung selbst, und dass das Schreiben die Inkassokosten nicht nach Entstehungsgrund aufschlüsselt. Sie ordnet ein, dass eine widerrufene Bestellung keine Zahlungspflicht begründet, wenn der Widerruf wirksam war, und nennt die Unterlagen, die das belegen: Widerrufserklärung und Sendungsnummer. Frau Hoffmann widerspricht schriftlich und legt die Belege bei.
Die rechtlichen Grundlagen
Die Angaben eines Inkassoschreibens regelt § 13a RDG, die Registrierungspflicht § 10 RDG. Verzug und Verzugszinsen richten sich nach § 286 BGB und § 288 BGB, die Verjährung nach § 195 BGB und § 199 BGB.
Wann Sie sich Hilfe holen sollten
ProofDocs ist eine Software, die Ihr Schreiben nach festen Kriterien auswertet, und keine Rechtsberatung. Wir ziehen keine Forderungen ein, verhandeln nicht und vertreten Sie nicht. Haben Sie mehrere offene Forderungen oder können Sie eine berechtigte Forderung nicht bezahlen, hilft die kostenlose Schuldnerberatung der Verbraucherzentralen, Wohlfahrtsverbände und Kommunen. Erhalten Sie einen gerichtlichen Mahnbescheid, müssen Sie innerhalb von zwei Wochen reagieren.